Industrie findet Stadt

Stimmen zur Ausstellung

Über „Industrie findet Stadt”

Roboter und Reinraum, IT und Innovation, smarte Produktion, klassische Fertigung und Hochtechnologie – und im Mittelpunkt der Mensch. Im Rahmen des Projekts „Industrie findet Stadt“ haben Studierende und Auszubildende der design akademie berlin – SRH Hochschule für Kommunikation und Design, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) und des Zentrums für fotografische Ausbildung (ZffA) mit künstlerischem Blick auf die moderne Berliner Industrie geschaut und sie individuell interpretiert. Studierende des Studiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin haben die Ausstellung inszeniert.

„Industrie findet Stadt“ ist ein Kooperationsprojekt der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, der Industrie- und Handelskammer zu Berlin und der Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH mit Berliner Bildungsinstitutionen aus Design und Gestaltung. Mitgetragen wird das Projekt durch den Masterplan Industriestadt Berlin 2.0 sowie die Hauptstadtkampagne be Berlin. Die gemeinsame Kernbotschaft von Projekt, Masterplan und Kampagne: „Berlin ist eine moderne Industriestadt.“

„Industrie findet Stadt“

Öffnungszeiten: 25. November bis 5.  Januar, Montag bis Freitag, 9–18 Uhr
Ort: Berliner Rathaus, Rathausstraße 15, 1. OG, 10178 Berlin

Bei geschlossenen Veranstaltungen im Berliner Rathaus kann die Veranstaltung nicht besichtigt werden. Daher besser vorher kurz beim Pförtner anfragen: 030 9026 2032.

(Foto: ©Louise Seidenstücker, design akademie berlin – SRH Hochschule für Kommunikation und Design)

Stimmen der Projektpartner

design akademie berlin – SRH Hochschule für Kommunikation und Design

„Die Ergebnisse können sich sehen lassen! Die Arbeiten sind kreativ, originell und authentisch in ihrer Herangehensweise und treffen die von uns anvisierte Zielgruppe junger, möglicher Arbeitnehmer in der Berliner Industrie sehr gut!“
(Prof. Gilbert Beronneau, Audiovisuelle Kommunikation / Prof. Sebastian Denz, Fotografie)

Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW)

„Obwohl wir in einem Industrieland leben, haben wir ein sehr begrenztes und oft stereotypisches Bild von dem, was in den gesicherten und abgeschirmten Industriegebieten und Fabriken passiert. Die Fotoserien verfolgten daher das Ziel, eine eher subjektive Sicht auf Produktionsorte zu entwerfen”.

Masterstudiengang Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin

„In einem zweimonatigen intensiven Entwurfswettbewerb haben die Studierenden des Masterstudiengangs Bühnenbild_Szenischer Raum der TU Berlin drei verschiedene Ausstellungskonzepte präsentiert. Wir haben uns für den Entwurf von Tina Keller, Franziska Waldemer und Cristina Todorova entschieden, weil die gestalterische Leitidee der Rasterung 2-D am Boden und auch 3-D im Raum stattfindet. Die besondere Modularität und Anpassbarkeit an andere Räumlichkeiten und der intelligente Umgang mit dem Thema ,Berliner Industrie’ hat uns überzeugt. Es ist großartig, dass die Studierenden die Möglichkeit hatten, ihre Vision zu realisieren.”
(Tobias Kunz, Dozent und Szenograf)

Industrie bedeutet Koordination und Präzision. Millimetergenau werden Abläufe definiert, sei es auf technischen Zeichnungen oder bei der maschinellen Produktion. Diese Themen nehmen wir in unserer Ausstellungsgestaltung auf: Ein Bodenraster aus roten Kreuzen zoniert die fünf Themenbereiche, spannt sich über die Module und ihre Eckpunkte wie ein Koordinatensystem im Raum auf. Die Exponate bieten dem Besucher einen unkonventionellen Blick auf die Berliner Industrie. Die Fotografien treten aus dem gängigen System der Industrie heraus und positionieren sich in der Ausstellung quer dazu.“
(Tina Keller, Franziska Waldemer, Cristina Todorova, Studentinnen, über ihren Ausstellungsentwurf)

„Schon zum vierten Mal konnten wir nun mit unseren Studierenden die eingespielte Kooperation mit Berlin Partner in einem Realisierungsprojekt sichtbar machen: zunächst mit dem preisgekrönten be Berlin Stadtladen in 2008, dann mit dem Schaufenster zur Industrie im Berliner Hauptbahnhof in 2011, mit der Wanderausstellung ,7 Koffer in Berlin’ zum Souvenir-Award in 2014, und nun mit der Ausstellung ,Industrie findet Stadt’. Erfolgreiche und kontinuierliche Projektpartnerschaften wie diese stehen beispielhaft für die vielen Praxiskooperationen des Studiengangs. So kann Wissen praxisnah vermittelt werden und die Studierenden werden optimal auf das Berufsleben vorbereitet.”
(Franziska Ritter, Wissenschaftliche Mitarbeiterin/ Projektleiterin)

Zentrum für fotografische Ausbildung (ZffA)

„Zukunft ist die Zeit, die der Gegenwart folgt. Damit verbunden ist die Weiterentwicklung. Ein altes Sprichwort sagt: ,Kinder sind unsere Zukunft’. Kind zu sein, bedeutet eine neue Welt zu betreten, und Kinder betreten sie vorbehaltlos. Sie sehen eine Welt, die aus sich heraus gut ist. Unsere Kinder gestalten den Weg in die Zukunft und somit sollten sie uns die,Geschichten aus der Zukunft’ mithilfe von Zeichnungen darstellen, die sie dann im Foto in dem roten be Berlin- Rahmen in den Händen halten.“

Stimmen von Berliner Industrieunternehmen

Folgende Unternehmen beteiligten sich an der Ausstellung „Industrie findet Stadt“:

Bayer HealthCare AG, Beiersdorf Manufacturing Berlin GmbH, BEACONinside GmbH, Berliner Energieagentur GmbH, Berliner Kindl-Schultheiss-Brauerei GmbH, Berliner Seilfabrik GmbH & Co., Bombardier Transportation, BMW AG Motorradwerk Berlin, B. Braun Melsungen AG, Bruker Nano GmbH, Burmester Audiosysteme GmbH. Clean Tech Business Park Berlin-Marzahn, Coriant GmbH, DBM Druckhaus Berlin-Mitte GmbH, GE Energy, H. & Ph. Behr Gießerei GmbH & Co KG, HObA Baustoffhandel GmbH, Jonas & Redmann Group GmbH, KNAUER Wissenschaftliche Geräte GmbH, Königlich Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH, LASERLINE Digitales Druckzentrum Bucec & Co. Berlin KG, Merete Medical GmbH, Müller-Zeiner Industrieverpackungen GmbH, Osram GmbH, Pfizer Deutschland GmbH, Photon Laser Engineering GmbH, PUK-Werke KG Kunststoff-Stahlverarbeitung GmbH & Co., Rucksaldruck GmbH & Co. KG, Siemens AG, Vattenfall Europe GmbH.

„Die pulsierende Metropole Berlin ist seit 1763 die Heimat der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin. Das denkmalgeschützte KPM-Gelände im Herzen der Stadt zählt zu den spannendsten Arealen Berlins und ist heute kreativer Manufakturstandort, Flagshipstore und Erlebnisausstellung zugleich. Wir sind stolz auf unsere Herkunft und freuen uns Projekte zu unterstützen, die Berlin als facettenreichen Industriestandort präsentieren – und das mit großer Leidenschaft und Kreativität.“
(Jörg Woltmann, Alleingesellschafter der KPM Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin)

„Wir sind von dem Projekt ,Industrie findet Stadt’ wirklich überzeugt. Als Projektmanagerin im Marketingteam verantworte ich die Projekte, bei denen sich das Druckzentrum auf vielfältige Weise engagiert: Ob mit Druckprodukten, als Unterstützer oder einfach, in dem es die Türen öffnet und die Möglichkeit bietet, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Wir zeigen gern, was wir können und was wir machen. Berliner Industrie für junge Leute erlebbar und ansprechend zu gestalten, lautet unsere Devise.  Als Industriekampagnen-Partner und Ausbildungsbetrieb ist es für uns selbstverständlich,  dass wir von LASERLINE die Nachwuchskräfte von morgen unterstützen. Gerade in Zeiten des Nachwuchskräftemangels ist es umso wichtiger zu zeigen, was die Berliner Industrie Tag für Tag leistet, und dass die Industrielandschaft ein spannendes Feld bietet. Welches Potenzial dahinter steckt, zeigen nun auf kreative Weise die Fotografien und Filme der Designstudentinnen und -studenten.“
(Julia Baehr, Projektmanagerin im Marketing-Team bei LASERLINE)

„Ich war auf dieses Experiment sehr gespannt, denn Industrie lebt auch von Bildern. Normalerweise sind dies sehr effiziente, genau auf den Bedarf des Kunden zugeschnittene Fotos von erfahrenen Fotografen. Bei unserem Projekt wird eine andere Geschichte erzählt: Ein junger Künstler nähert sich das erste Mal der Industrie und wirft einen frischen, unverbrauchten Blick auf die Mitarbeiter, Prozesse und Produkte. So waren unsere Mitarbeiter auch sehr überrascht, als die Studierenden ihnen den künstlerischen Wert von Arbeitssituation und Produkt demonstrierten. Es hat allen Beteiligten Spaß gemacht, Kunst in ihrem Umfeld zu entdecken.“
(Dr. Stefan Romberg, Geschäftsführer der PUK WERKE KG Kunststoff-Stahlverarbeitung GmbH & Co.)