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Mitarbeiter Vertrieb / Auftragsbearbeitung bei Bogen Electronic

Florian Neumann hat bei Bogen Electronic ein breites und spannendes Aufgabenfeld. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin-Zehlendorf entwickelt und produziert Magnetköpfe, hochpräzise magnetische Maßstäbe und Messsysteme für verschiedenste Anwendungen. Gegründet wurde es 1951.

Im Berlindustrie-Video: Bogen Electronic bei der Langen Nacht der Industrie 2015 

(Fotos: Bogen Electronic GmbH)

Name:
Florian Neumann

Alter:
29 Jahre

Was wollten Sie mal werden?
Fußballstar, Polizist

Was machen Sie heute in Ihrem Unternehmen?
Zurzeit bin ich in der Auftragsbearbeitung und -abwicklung im Vertrieb beziehungsweise in der Materialwirtschaft tätig. Zu meinen Hauptaufgaben gehören unter anderem die Erstellung von Angeboten nach Kundenspezifikationen, Preiskalkulationen einschließlich Anlegen von nicht vorhandenen Artikeln und Neukunden, das Prüfen der eingehenden Aufträge auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Eindeutigkeit und die Eingabe der Kundenbestellungen in unser ERP-System (Enterprise-Resource-Planning).
 

Das klingt nach einem ziemlich breiten Aufgabenspektrum ...
Richtig. Außerdem betreue ich die Terminierung und Disposition der Bestellungen, den internationalen Versand der Waren sowie gegebenenfalls die Erstellung von Zoll-Ausfuhrerklärungen und die Rechnungsstellung. Zu meinem Aufgabenfeld gehört aber auch die Abwicklung von Kundenreklamationen, die Beratung und Betreuung des vorhandenen Kundenstamms, Marketing, die Pflege und Aktualisierung des Datenbestands in unserem CRM-System und die Organisation und Durchführung von Messeauftritten und Veranstaltungen. Darüber hinaus bin ich Zollbeauftragter der Firma und erster Ansprechpartner wenn es um Zoll- und Außenwirtschaftsangelegenheiten und Prüfungen geht.

Was ist für Sie das Besondere an Ihrem Job?
Das Besondere an meinem Job ist die Vielfältigkeit der anfallenden Tätigkeiten und der tägliche Kontakt und die Kommunikation mit internationalen Kunden. Sowohl das Arbeiten in einem gut eingespielten Team als auch das familiäre Verhältnis zwischen den Mitarbeitern machen einen besonderen Reiz in meinem Job aus.

Welches ist das Ziel Ihrer Arbeit?
Aufkommende Probleme schnellstmöglich und nachhaltig zu lösen. Denn schließlich geht es um darum, dass die Kunden zufrieden sind, und dass das Unternehmen nach außen bestmöglich dargestellt wird. Ein weiteres Ziel meiner Arbeit ist die Umsatzsteigerung und die Akquisition von Neukunden.

Ihr letztes Erfolgserlebnis:
Die erfolgreiche und problemlose Durchführung der Langen Nacht der Industrie 2015 und der Hannover Messe 2015.

Auf was freuen Sie sich, wenn Sie montagmorgens aufstehen?
Auf eine warme Dusche und einen heißen Kaffee.

Der beste Ort, um Mittag zu essen:
Im Dönerladen oder Imbiss deines Vertrauens. Schön ist es auch, mit den Kollegen die in der Mittagspause geholten halben Hähnchen im Vertriebsbüro gemeinsam zu essen und über Gott und die Welt zu philosophieren.

Ihr Ort, um abzuschalten:
Mein Bett. Auf der Arbeit ist es eine im Sommer in der Sonne stehende Bank hinter dem Firmengebäude.

Welchen Einfluss hat Berlin auf Ihren Job?
Da Bogen Electronic seinen Hauptsitz in Berlin hat und ich zudem in Berlin geboren und aufgewachsen bin, kann ich mir zurzeit keine Stadt vorstellen, in der ich lieber arbeiten und leben möchte. Berlin bietet mit all den hier ansässigen großen Industrieunternehmen (Siemens, Robert Bosch, BMW Motorrad, BASF etc.) enorm viele Möglichkeiten für aufstrebende und engagierte Ingenieure.

Drei Dinge, die man in Berlin unbedingt tun sollte:
1. Bei Sonnenuntergang auf den Fernseh- oder Funkturm oder den Teufelsberg im Grunewald steigen
2. Mit der Freundin oder mit Freunden durch die vielen Einkaufsstraßen der Stadt (Kurfürstendamm, Schlossstraße, Friedrichstraße, etc.) flanieren und anschließend einen Döner oder eine Currywurst essen
3. Die Kuppel des Reichstagsgebäudes besuchen und unseren Politikern bei ihrer täglichen Arbeit über die Schulter gucken

Drei Dinge, die man in Berlin lieber nicht tun sollte:
1. Nachts allein über den Alexanderplatz stolpern
2. In der Woche zur Rush-hour über die Autobahn A100 (Berliner-Ring) fahren
3. Ein Geschäft oder Lokal im oder am BER eröffnen